Wir über uns
Im Jahre 2016 haben wir das Haus 13 von den Voreigentümern übernommen.
Die Voreigentümer haben nach einigen Schicksalsschlägen etwas Passendes für ihren gemeinsamen Neuanfang gesucht und im Haus 13, in den 90er Jahren, gefunden.
Sie bauten das Haus nach ihren Vorstellungen um, vermieteten drei Wohnungen im Haus an Feriengäste und lebten dort einige Jahre, bis sie wieder in die Großstadt zogen.
Auch wir suchten für unseren Neuanfang nach einem passenden, ruhigen, naturnahen Ort, an dem unsere Kinder aufwachsen konnten. Handwerklich begabt und mit einer Vision, die sich über die Jahre weiterentwickelte, ausgestattet, fingen wir an, uns ein Paradies und Ferienhaus zugleich zu schaffen. Die Vermietung der Ferienwohnungen behielten wir bei.
Wie bei unseren Vorgängern gab es auch bei uns einige Schicksalsschläge in Form von einer Auto-Immunerkrankung meines Mannes (Morbus-Bechterew) und der schweren Sprachbehinderung unseres ältesten Sohnes.
Ran ans Werk: wir sind mit Freude und Tatendrang in den Umbau gestartet.
Die ersten Pläne wurden geschmiedet und das Konzept stand.
2017 wurde unser großer Sohn eingeschult und die Hin- und Rückwege waren sehr lang und im Winter noch länger.
Nach kurzer Zeit und einer Menge Arbeit am Haus, die ich völlig unterschätzt hatte, ohne Familie und „Mama kannste mal…“. Rückblickend war ich das erste Mal auf mich alleine gestellt.
Dieser Umstand und das Leben irgendwo im Niemandsland schlugen mir aufs Gemüt und ich musste etwas ändern.
Aufgrund dieser Gegebenheiten entschieden wir uns dazu, eine kleine Wohnung in der Stadt zu suchen und beide Kinder dort zu beschulen.
So zog ein Teil der Familie in die Stadt. Am Wochenenden, in den Ferien, aber auch zwischendurch ( je nach dem, was gerade zu tun war) arbeiteten wir weiter an unserem Haus.
Im Jahr 2019, als unser Großer schon etwas älter war, kam in ihm der Wusch auf, wieder voll und ganz im Haus wohnen zu wollen.
Mein Mann und er wurden in den Jahren zu einer richtigen Männer-WG und ein richtig gutes Team!
Da unser kleiner Sohn inzwischen in die Grundschule ging, blieben wir beide in der Stadt wohnen.
Trotz seiner schweren Auto-Immunerkrankung und den damit verbundenen körperlichen Einschränkungen und starken Schmerzschüben hat mein Mann sich jedes Jahr erneut aufgemacht um das Projekt weiter zu vervollständigen. Aller Widrigkeiten zum Trotz, unter anderem der Krankheit und kräftezehrendem Um- und Ausbau, hat er das Haus zu dem gemacht, was es heute ist! Ohne ihn und seine Vision, seine Kreativität, seiner akribischen Planung, seinem Know-How, sein Tun und sein Durchhaltvermögen hätten wir unser Haus- Projekt so nicht umsetzen können. Den größten Dank dafür!
Die Jahre gingen ins Land, die Kinder wurden größer… Sie waren während der Pandemie gut ein Jahr zu Hause im Homeschooling und wir konnten eine ruhige Zeit nur mit unserer Familie im Haus verbringen.
In uns kam der Wunsch auf weiterzuziehen und Corona half uns in dieser ruhigen Zeit unsere Zukunftspläne zu konkretisieren und nächste Schritte zu planen. Wir sind rückblickend sehr dankbar in dieser Zeit das Haus mit seinem schönen, mitten in der Natur gelegenen Grundstück gehabt zu haben und bewohnen zu können.
Ende des Jahres 2022 sind wir die nächsten Steps gegangen und nach Freiburg im Breisgau gezogen.
Mein Mann und unser großer Sohn haben noch ein paar Monate im Schwarzwald gelebt und die letzten größeren Baustellen sind abgeschlossen.
Heute ist mein Mann dank viel Bewegung und Sport, gesunder Ernährung, Stressminimierung und ohne starke Medikamente so gut wie schmerzfrei und das Haus mit dem Grundstück fertig (naja so richtig fertig ist man ja nie).
Unser großer Sohn hat sich dank der verschiedenen Fördermaßnahmen und der naturnahen, ruhigen und wunderschönen Umgebung in den letzten Jahren auf allen Ebenen großartig entwickelt.




